Schule in Corona
Projekt „Schule in Zeiten von Corona“ der 7f Im Schuljahr 2020/21 hatte unsere Klasse 7f das Glück eine Kooperation mit dem Internationalen Bund (IB) im Quartier Gallus einzugehen. Im Zentrum dieser Zusammenarbeit stand die einmalige Gelegenheit, die ganze Klasse vorübergehend mit modernen Surface Tablets bzw. Convertibles auszustatten, welche die Schülerinnen und Schüler sowohl in der Schule als auch zu Hause nutzen könnten. Im Vorfeld wurde als einzige Bedingung vereinbart, dass die Kinder der Klasse 7f mit Hilfe dieser Geräte sukzessive an einem selbst gewählten Projekt arbeiten sollten, an dessen Ende eine abschließende Präsentation stehen würde. Die Schülerinnen und Schüler und ihr Klassenlehrer Zeev Fleischer waren sich sehr schnell einig, dass das Thema „Corona“ in seiner Omnipräsenz, vor allem aber aus der Perspektive der Jugendlichen, im Rahmen des Projekts aufgegriffen werden sollte. Die zu dieser Zeit sehr aktuellen Erfahrungen mit Wechselunterricht, Homeschooling, Distanzunterricht etc. mündeten schließlich in die Absicht, dem Projekt den Titel „Schule in Zeiten von Corona“ zu geben. Die Freude der Klasse über die nagelneuen Endgeräte war groß. Um ein effektives Arbeiten ermöglichen zu können, schaffte sich die Klasse einen Wlan-Router an und schloss bei einem Anbieter einen Homespot-Vertrag ab, mit dem ein dauerhafter Wlan-Hotspot im Klassenraum eingerichtet werden konnte. Beides wurde mit Mitteln der Klassenkasse finanziert. Bevor das Projekt nun richtig starten konnte, bekam die Klasse zunächst eine Einführung in die grundlegenden Anwendungsmöglichkeiten ihrer Endgeräte. Dabei stand besonders die Auseinandersetzung mit den Programmen „Word“ und Powerpoint“ im Mittelpunkt. Fleischer erfuhr in diesem Zusammenhang große Unterstützung von zwei Mitarbeitern des IB, die in Kleingruppen spezielle Workshops durchführten, in denen sie den Heranwachsenden diese Anwendungen sehr praxisnah erklärten. In den folgenden Wochen und Monaten erhielten die Schülerinnen und Schüler regelmäßige Arbeitsaufträge, für die sie ausdrücklich ihre Endgeräte nutzen sollten. Manchmal ging es um eine Internetrecherche zu einem Sachverhalt oder um die Anfertigung eines Steckbriefs zu einer Person. An anderer Stelle sollte ein Tagebucheintrag verfasst oder eine Kurzpräsentation erstellt werden. Der Umgang mit den gängigen Textverarbeitung- bzw. Präsentationsprogrammen war dabei stets zentraler Bestandteil der Aufgaben. Das Projekt wurde mit einer Gruppenarbeit abgeschlossen, bei der die einzelnen Gruppen selbst gewählte Themen präsentierten und zusätzlich Handouts für das Publikum erstellten. Dabei konnten die Jugendlichen abschließend zeigen, welche Präsentationskompetenzen sie bis dahin gelernt hatten. Das sagen einige Schülerinnen und Schüler der 7f zum Projekt: Sara „Mir hat das Projekt sehr gefallen. Ich finde die Tablets sehr praktisch, denn man kann im Unterricht gut damit arbeiten. Sana Ich fand das Projekt toll, da man mit dem Convertible eigene Präsentationen erstellen konnte. Ich fand auch gut, dass wir die Geräte mit nach Hause nehmen konnten und es auch für private Dinge benutzen konnten. Es war gut, dass wir verschiedene Themen damit bearbeiten konnten. Irem Ich finde das Convertible-Projekt sehr gelungen, weil man mit seinen Freunden zusammen an einer Aufgabe arbeiten konnte. Gut war auch, dass wir uns die Themen selbst aussuchen und darüber im Internet Informationen dazu sammeln konnten. Nora Mir hat das Projekt gut gefallen, weil wir da viele neue Dinge gelernt haben. Es war auch schön, mit den Convertibles zu Hause zu arbeiten.