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Trainigsraum
Das erste und wesentliche Ziel des Konzepts besteht darin, die lernbereiten Schüler/innen zu schützen und ihnen entspannten, ungestörten und qualitativ guten Unterricht anzubieten. Zweitens sollen häufig störenden Schüler/innen Hilfen angeboten werden, die darauf ausgerichtet sind, dass sie ihr Sozialverhalten verbessern und die notwendigen sozialen Schlüsselqualifikationen erwerben.
Drei Grundsätze des pädagogischen Programms des Trainingsraums sind:
- Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht ungestört zu lernen.
- Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht ungestört zu unterrichten.
- Jede/r muss stets die Rechte der anderen respektieren.
Schüler/innen, die diese Grundregeln nicht erfüllen können, werden von den Fachlehrer/innen mit einem Laufzettel in den Trainingsraum geschickt.
Im Trainingsraums sollen die Schüler/innen mit Hilfe eines Fragenbogen eigenes Verhalten reflektieren und versuchen Lösungswege zu erarbeiten, wie sie nach der Rückkehr in die Klasse eine Störung des Unterrichts vermeiden können.
Es entsteht ein Rückkehrplan. Dieser Plan soll diesen Schüler/innen helfen ihre eigenen Ziele zu erreichen, ohne die Klasse zu stören. Da er schriftlich vorliegt, kann er dazu dienen, Vereinbarungen zwischen den Lehrer/innen und Schüler/innen zu treffen.
Die Trainingsraumlehrer/in sprechen bei Bedarf mit den Schüler/innen über schulische und/oder persönliche Probleme. In besonderen Fällen werden extra Gesprächstermine mit den Schüler/innen bzw. den betroffenen Lehrer/innen vereinbart. Sollten weitergehende sozialpädagogische Maßnahmen notwendig werden, empfehlen die Trainingsraumlehrer den Klassenlehrer/innen bzw. Eltern und Schüler/innen außerschulische Ansprechpartner. (Zentrum für Erziehungshilfe, Jugendamt, Schulpsychologe usw.)
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