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Jahrgangsfahrt nach Mosbach-Neckarelz vom 23. – 27. August 2010
Am Montag, den 23. August brach der gesamte Jahrgang 8 gemeinsam mit acht Lehrerinnen und Lehrern zur lang erwarteten fünftägigen Jahrgangsfahrt auf. Ziel war das Örtchen Mosbach-Neckarelz, malerisch gelegen zwischen Odenwald und Neckar.

Untergebracht waren wir in der Jugendherberge „Mutschlers Mühle“ direkt am Flüsschen Elz, der übrigens in den Folgetagen von einigen mutigen Schülern auch zum Bad in der Abenddämmerung genutzt wurde.

Die Regengüsse, die uns beim Abschied aus Frankfurt und auf der Busreise begleiteten hörten schon bald auf, sodass wir am Nachmittag bereits Mosbach unsicher machen konnten. Bei Sonnenschein unternahmen wir eine Stadtrallye in diesem Ort mit über 1000jähriger Geschichte.

Unsere Reise stand ganz im Zeichen des Sports und der Naturerlebnisse: Kanufahren, Klettern, Schwimmen und Wandern standen auf dem Programm für diese Woche.
Jede unserer fünf Klassen wanderte an einem der Tage ganz für sich oder gemeinsam mit Parallelklassen zur 8 km entfernten Burg Hornberg. Umgeben von Weinbergen erhebt sich diese Burg aus dem 11. Jahrhundert über dem Neckar. Hier konnte man sich auch schon mal für den GL-Unterricht wappnen. Als Thema der nächsten Unterrichtseinheit steht nämlich das Mittelalter auf dem Plan.




Beim Klettern im Hochseilgarten in Neckargemünd galt es, gemeinsam mit den Mitschülerinnen und -schülern der Klasse verschiedene Übungen zu bewältigen. Einige Klassen kletterten in 12 m Höhe durch Netze und über Baumstämme, andere mussten mit Unterstützung der Klassengemeinschaft auf einen 10 m hohen freistehenden Pfahl steigen. Aufgaben, die einigen uns vorher unmöglich erschienen konnten durch die Hilfe und den Beistand der Gemeinschaft bewältigt werden!
Jeder von uns hat bei diesem Programmpunkt erlebt was es heißt, innere Grenzen zu überwinden und gemeinsam im Team eine Aufgabe zu meistern.




Eine Kanufahrt auf dem Neckar rundete unsere Sportwoche ab. Zunächst war es für die Schülerinnen und Schüler nicht ganz einfach, im Viererkanu den richtigen Paddelrhythmus und die richtige Steuertechnik hinzubekommen, zumal wir darauf achten mussten, den Schiffsverkehr nicht zu be- (ver?)hindern.
Aber: Übung macht den Meister und gegen Ende unseres Ausflugs konnten eigentlich alle Kanuten ihr Boot recht geschickt durch die Fluten lotsen, hatten erlebt, wie man eine Wehr überwindet und einige auch ... wie man kentern kann.


Ein großzügig angelegtes Freibad befindet sich etwa 3 km von unserer Jugendherberge „Mutschlers Mühle“ entfernt. Hier gab’s Erfrischung für erschöpfte Kletterer und Wanderer. Ein Hit war die lange Rutsche ins kühle Nass, aber das 3-m-Brett war leider geschlossen!
Am letzten Abend dann organisierten wir gemeinsam einen Abschieds-Party-Abend, der zunächst im wunderschönen Innenhof der Jugendherberge stattfinden sollte. Die Stimmung stieg, der Lautstärkepegel auch und dann veranlassten ruhebedürftige Nachbarn, dass wir in den Innenbereich umziehen mussten. Das störte aber unsere feierfreudigen Schülerinnen und Schüler nicht weiter und das Fest nahm seinen Lauf. Aus jeder Klasse wurden zwei DJ’s auserkoren, die wirklich ihr Talent bewiesen und uns allen richtig einheizten. Zum Schluss des Abends befand sich der ganze Jahrgang mit wenigen Ausnahmen auf dem Dancefloor. Ach ja, da wär noch was... Bei einer Befragung der 8e meinten viele Schülerinnen und Schüler dass die Party zu kurz war.

Freitagmorgen hieß es dann Koffer packen und Abschied nehmen – viele Schülerinnen und Schüler hätten gerne noch ein paar Tage drangehängt!
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