Baumpflanzaktion im Taunus für mehr Wasser

Wir Schüler*innen von der Klasse 6f und 9e haben in diesem Herbst tatkräftig mitgeholfen, den Taunuswald bei Wehrheim standortgerecht umzubauen. Kurzum sollen Nadelwald-Monokulturen durch Laubbäume ersetzt werden. Mitarbeiter*innen der „Deutschen Bank“, des Unternehmens „Linklaters“ und wir Schüler*innen der Paul-Hindemith-Schule pflanzten an mehreren Tagen rund 6000 Roteichen. Die dafür vorgesehene Fichtenfläche war durch einen Sturm, Dürre der letzten Sommer sowie den Borkenkäferbefall stark geschädigt. Die Fichten starben dort. Die von uns mit dem Hohlspaten eingepflanzte Roteiche gilt als hitzebeständiger. „Trinkwasser e. V.“ sowie „Hessen Forst“ versprechen sich von dem Laubbaum zudem in Zukunft jährlich rund 1,2 Mio. Liter Trinkwasser für die Region. Sprich: Mehr Laubbäume anstelle von Nadelbäumen, mehr Wasser für alle. Bei Wind und Wetter hatten wir viel Spaß mit dem Bäumepflanzen, obwohl man dazu Übung benötigt und es auch etwas Kraft kostet. Abgerundet wurde der Tag mit einer Waldführung für beide Klassen, um den Lebens- und Regenerationsraum Wald näher kennenzulernen und besser zu verstehen, warum man sich in Zeiten wie diesen dringend um den Taunuswald kümmern muss, da er auch für uns Frankfurter*innen so wichtig ist. Trinkwasser e. V schreibt zur Pflanzaktion: „Im Fokus der Aktion standen das generationenübergreifende Handeln und die eigenen Verantwortung für unseren Planeten“. Ein Dank gilt an Alexander Klett (Schulsozialarbeiter), der die Kontakte hergestellt hat sowie an Holger Rompel (PHS), der uns beim Pflanzen unterstützt hat und mit uns in den Taunus gefahren ist.
Baumpflanzaktion
Loombänder